Wackelaugen auf dem Obst
Zwei Wackelaugen auf jeden Apfel, dazu ein Zettel: „Die Äpfel haben heute alles gesehen.“
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Die große Sammlung
Schnell, wenn der Abend kurz war. Einfach, wenn nur Mehl und ein Zettel im Haus sind. Lustig, wenn die Kinder am Morgen laut lachen sollen. Hier findest du 60 Wichtelstreiche, sortiert nach Aufwand und Alter, dazu Hinweise, welche Szene zu welchem unserer Druckmodelle passt. Ein Wichtelstreich ist ein kleiner, harmloser Schabernack, den der Weihnachtswichtel nachts vorbereitet. Alle Ideen hier kommen ohne Angst und ohne Chaos aus, das länger als zwei Minuten dauert, um es wegzuräumen.

60 Ideen
Für Abende, an denen die Kinder spät eingeschlafen sind. Alles hier liegt in jeder Küche.
Zwei Wackelaugen auf jeden Apfel, dazu ein Zettel: „Die Äpfel haben heute alles gesehen.“
Ein Streifen Klebeband am Hahn hält eine Handvoll Zuckerstreusel fest, als käme Konfetti aus der Leitung.
Ein Tropfen Lebensmittelfarbe in die Milchflasche. Der Wichtel hinterlässt eine Entschuldigung auf einem Zettel.
Zwei Finger in Mehl tauchen und winzige Fußspuren von der Wichteltür zum Frühstückstisch tupfen.
Alle Schuhe im Flur paarweise vertauschen. Große Wirkung, keine Vorbereitung.
Die Zahnbürsten stecken kopfüber im Becher, daneben ein Mini-Hinweisschild aus Papier.
Alle Löffel liegen über Nacht in einem Topf vor der Wichteltür. Der Wichtel hat einen Löffel-Kongress abgehalten.
Die Wichteltür bleibt zu, davor liegt ein Zettel: „Bitte leise, ich habe verschlafen.“ Perfekt für müde Eltern.
Eine Krümelspur führt zur Keksdose, in der genau ein Keks fehlt. Dazu ein winziges „Danke“.
Mit einem Stift bekommen alle Eier im Karton Gesichter. Der Wichtel hat die Frühstücksgesellschaft vorbereitet.
Alles aus Papier, Wolle, Watte und Dingen, die schon zu Hause liegen.
Ein Stück Klopapier zwischen zwei Stuhlbeinen spannen, darin ein Bonbon oder ein kleiner Zettel: Der Wichtel hat sich ausgeruht.
Zwanzig Wattekugeln liegen verstreut im Flur, zwei kleine Schanzen aus Kissen daneben.
Eine flache Schale Wasser, eine Möhre, zwei Knöpfe, ein Zweig: „Es war zu warm in eurer Küche.“
Eine Schnur zwischen zwei Stühlen, daran Puppensocken oder Papierschnipsel-Wäsche mit Mini-Klammern.
Über Nacht hängen zehn ausgeschnittene Schneeflocken am Fenster. Der Wichtel hat geschnipselt.
Zehn Zuckerwürfel werden zu einem halben Iglu gestapelt, Puderzucker als Schnee darüber.
Ein Lineal lehnt an der Küchenplatte, am Fuß ein Haufen Reis als Schneehügel.
Mit Fingerfarbe ein Dutzend winzige Wichtel auf ein Blatt tupfen, rote Mützen mit dem Stift ergänzen.
Der Wichtel hat Briefmarken gemalt und auf alle Umschläge der Familie geklebt. Dazu die Bitte um eine Antwort.
Zwei Geschirrtücher über Stuhllehnen, eine Taschenlampe darunter. Der Wichtel hat drinnen gezeltet.
Für Familien, die morgens gern etwas Chaos aufräumen, wenn es sich lohnt.
Eine Stuhllehne oder ein Kuscheltier ist komplett in Klopapier gewickelt. Augen aus Papier dazu.
Alle Puppen und Kuscheltiere tragen Papierschleifen oder Zöpfe aus Wolle, dazu ein Preisschild.
Jedes Bild im Flur hängt verkehrt herum. Der Wichtel hat die Welt kurz auf den Kopf gestellt.
Nur ein Scherz-Zettel am Glas: „Hier war fast Senf drin. Fast.“ Kein Essen wird verschwendet.
Alle Socken der Familie liegen in einer Reihe vom Bett bis zur Wichteltür.
Mit abwaschbarem Fensterstift hat der Wichtel ein Gesicht und seinen Namen auf den Badezimmerspiegel gemalt.
Eine Geschenkschleife auf dem Klodeckel, dazu ein Schild: „Frisch geputzt. Bitte anlächeln.“
Das Müsli ist in der Zuckerdose, der Zucker in der Müslipackung. Beides beschriftet, damit nichts schiefgeht.
Eine Mini-Figur oder ein Papierwichtel sitzt zwischen den Joghurts in einer Decke aus Küchenpapier.
Fünf aufgeblasene Ballons rollen aus dem Kinderzimmerschrank, wenn man ihn öffnet.
Mit Augenzwinkern statt Wackelaugen. Für die, die eigentlich zu groß dafür sind.
Alle Ladekabel sind zu einem ordentlichen Zopf geflochten, dazu ein Zettel: „Jetzt lädt es mit Liebe.“
Ein Zettel am Handy: „Ich habe heute Nacht alle Nachrichten gelesen. Alle.“ Mehr passiert nicht.
Die Kaffeedose ist leer, dazu drei Hinweise in Reimform, wo der Wichtel den Kaffee versteckt hat.
Ein Zettel mit fünf Liedtiteln, die der Wichtel angeblich beim Aufräumen hört. Weihnachtsklassiker, absichtlich peinlich.
Alles auf dem Schreibtisch steht um genau fünf Zentimeter versetzt. Fällt erst nach einer Weile auf.
Der Laptop ist mit zwanzig Haftnotizen bedeckt, jede mit einem Kompliment.
Ein gefälschter Steckbrief des Wichtels hängt am Kühlschrank: Alter 212, Hobby Kekse zählen, Lieblingswort „Hyggelig“.
Der Hausschlüssel hängt am Weihnachtsbaum, mit einem Pfeil aus Papier als Hinweis.
Mit Zahnpasta oder abwaschbarem Stift steht am Spiegel: „Du siehst heute wichtelig gut aus.“
Der Wichtel hat die Wichteltür über Nacht an eine andere Wand gehängt und einen Umzugskarton aus Streichholzschachteln daneben gestellt.
Für Gruppen: alle Kinder sehen dasselbe, niemand wird ausgelacht, nichts geht kaputt.
Alle Stühle stehen auf den Tischen, an einem hängt ein Zettel: „Ich wollte die Höhe sehen.“
Alle Bücher stehen mit dem Rücken nach hinten. Die Kinder dürfen gemeinsam sortieren.
Mehlspuren führen von der Wichteltür zum Adventskranz, wo ein winziges Geschenk wartet.
Jedes Kind findet einen kleinen gefalteten Zettel mit einem netten Satz an seinem Platz.
Ein Bilderrätsel an der Tafel führt zur Keksdose. Lösen dürfen alle zusammen.
Beim Öffnen der Gruppentür rieseln Papierschneeflocken von einem Faden herunter.
Jeder Haken trägt eine Mini-Mütze aus rotem Papier. Der Wichtel hat Platz gemacht.
Ein kleines Papierfenster klebt an der Wand neben der Wichteltür, dahinter ein Bild vom Nordpol.
Draußen führen winzige Spuren (zwei Finger im Sand) zu einem kleinen Zweig-Schlitten.
An der Tafel steht ein Wetterbericht vom Nordpol: „Minus 40 Grad, Keksgefahr hoch.“
Wenn ein Drucker da ist, werden aus Streichen kleine Bühnenbilder. Jede Idee nennt das passende Set aus der Wichtelwelt.
Die Mini-Schubkarre steht vor der Wichteltür, daneben Reis als Sandhaufen und ein Zettel: „Umbau, bitte vorsichtig gehen.“
Der Mini-Wäscheständer trägt Puppensocken, ein Stück Küchenpapier ist das Bettlaken des Wichtels.
Ein winziger Brief steckt im Nordpolpost-Haus, dazu Schneespuren aus Puderzucker.
Die Backstube steht neben einer echten Keksdose, in der genau drei Sternkekse fehlen.
Zwischen den gedruckten Schneemännern stehen zwei aus Watte. Einer hat den Kopf verloren.
Der kleine Wagen bringt einen Beutel Kakao vor die Tür, mit Lieferschein in Wichtelschrift.
In der Schneeballwerkstatt liegen zehn Wattekugeln bereit, zwei sind schon im Flur gelandet.
Die Schablone liegt noch im Mehl, die Spur führt vom Set bis ins Bad.
Die Mini-Bank mit Laterne steht vor der Tür, darauf ein Streichholz als Zeitung und ein Krümel Keks.
Der Mini-Löschwagen parkt vor der Tür, ein Zettel meldet: „Kerze gelöscht. Alles sicher. Euer Wichtel.“
Die meisten Familien beginnen am 1. Dezember, manche am ersten Advent oder am 1. November mit dem Einzug. Ein Einzugsbrief kündigt den Wichtel an, danach reicht an den meisten Tagen eine kleine Spur oder ein Zettel.
Nein. Ein Wichtel darf schlafen, Briefe schreiben oder einfach eine Kerze vor die Tür stellen. Ruhige Tage machen die Streiche an anderen Tagen größer.
Wackelaugen auf dem Obst, Streusel am Wasserhahn, blaue Milch, Mehlspuren, vertauschte Schuhe und der verschlafene Wichtel. Alles dafür liegt in der Küche.
Mehl, Watte, Klopapier, Zettel, Stifte, Klebeband und Wackelaugen. Die Wichteltür kann anfangs ein Papierausdruck sein.
24, einer pro Tag, gemischt aus schnellen Spuren, ruhigen Briefen und zwei bis drei größeren Szenen am Wochenende. Unser 24-Tage-Plan macht genau das vor.